DVB-T2

DVB-T2 ist ein Standard für Antennenfernsehen in HD-Qualität. Der Nachfolger von DVB-T (Digital Video Broadcasting – Terrestrial) beschreibt die zweite Generation der internationalen Standards für digitale Fernsehübertragung.

DVB-T2 wurde im März 2017 in Deutschland eingeführt und hat den Vorgänger DVB-T vollständig ersetzt. Bereits zuvor gab es DVB-T2 in einigen Ländern wie Österreich oder Dänemark. Hierzulande wurde DVB-T2 jedoch erstmalig mit dem Kodierverfahren HEVC kombiniert. Dadurch wird die Übertragung von hochauflösenden Fernsehprogrammen erst möglich.

 

Besserer Empfang und bessere Bildqualität mit DVB-T2 

Im Vergleich zum Vorgänger DVB-T bietet DVB-T2 eine bessere Bildqualität, einen besseren Empfang sowie mehr Programme. Fernsehprogramme werden in Full-HD-Auflösung  (1920 x 1080 Pixel) mit 50 Hz Bildwiederholfrequenz übertragen. Damit bietet DVB-T2 theoretisch ein besseres Bild als beispielsweise Kabelfernsehen.

 

DVB-T2 unterstützt den Hybrid-TV-Standard HbbTV. Damit können TV-Programme mit Internetinhalten kombiniert werden.

 

Wer den neuen Antennenstandard empfangen möchte, braucht spezielle Geräte. Neben einen DVB-T2-fähigen Fernseher wird auch ein DVB-T2 HD-Receiver benötigt. Letzterer kann entweder als externes Gerät (Set-Top-Box) oder integriert in einen Fernseher genutzt werden. Zudem ist eine Antenne nötig, die die Signale einfängt. In der Regel kann die bisher genutzte DVB-T-Antenne weiter eingesetzt werden.