HDTV

HDTV steht für „High Definition Television“ – also hochauflösendes digitales Fernsehen. Die Bildauflösung bei HDTV liegt bei mindestens 1280 x 720 Pixeln, angestrebt werden jedoch 1920 x 1080 Pixel. Damit ist die Widergabe von hochauflösenden und detailreichen Bildern möglich.

 

Zum Vergleich: Normal auflösendes Fernsehen (SDTV – Standard Definition Television) hat eine Auflösung von  720 x 576 Pixeln. Zudem sind die Bildpunkte bei HDTV viel kleiner als bei SDTV. Dadurch kann der Betrachtungsabstand um die Hälfte auf die etwa 3-fache Bildhöhe verringert werden. Somit beträgt das Bildseitenverhältnis bei HD immer 16:9, was dem Betrachter einen  cineastischen Gesamtbildeindruck beschert.

 

Um HDTV zu empfangen, braucht es eine HDTV-taugliche Empfangsausrüstung inklusive TV-Gerät, die mit HDMI-Kabeln verbunden ist.

 

Erstes HDTV Mitte der 1980er Jahre

Die Geschichte von HDTV beginnt bereits Mitte der 1980er Jahre. Dort hatte man versucht, analoges HD einzuführen. Zu diesem Zeitpunkt war es aber weder möglich große Röhrenmonitore herzustellen noch HD-Signale wirtschaftlich auszusenden. Lediglich in Japan gab es bereits HDTV. Im Rest der Welt war HDTV erst wieder ein Thema, als 2005 der internationale digitale Standards HD-CIF eingeführt wurde.

 

Mittlerweile steht HDTV für alle möglichen Übertragungstechniken bereit wie Kabel-TV, Internet TV (IPTV) oder Satelliten-TV. Seit März 2017 wird auch das Antennenfernsehen mittels DVB-T2 in HD ausgestrahlt.